Ziel dieser Übung ist es, zentrale Aspekte von Kommunikation im pädagogischen Alltag besser zu verstehen und deren Wirkung auf die Lernumgebung, die Schüler:innen und das eigene professionelle Handeln zu reflektieren. Im Fokus stehen dabei Körpersprache, Gesichtsausdruck, Tonfall und der bewusste Einsatz von Sprache.
Quellen zur Vorbereitung:
Zur Vertiefung nutzen Sie neben den Kurseinheiten folgende (oder auszugsweise bereitgestellte) Texte:
Tannen, D. (1993): Gender and Conversational Interaction
Hall, J. A. & Knapp, M. L. (2013): Nonverbal Communication
Götz, J. (2002): Zwischen Chancen und Zwängen - Potenziale und Hindernisse genderbewusster (politischer) Bildung in der Schule. In: Polis, Fachbeiträge 1/2002
Cameron, D. (2001): Working with Spoken Discourse
Gee, J. P. (2014): How to Do Discourse Analysis: A Toolkit
Reflexionsaufsatz (ca. 200 Wörter)
Verfassen Sie einen kurzen Reflexionsaufsatz, in dem Sie Ihre zentralen Lernerkenntnisse aus dieser Einheit zusammenfassen. Der Text kann sich auf persönliche Erfahrungen, auf Ihre Perspektive als (zukünftige) Lehrkraft, auf Praktikumserfahrungen oder hypothetische Situationen im Unterricht beziehen.
Leitfragen für Ihre Reflexion:
- Welche Rolle spielen Körpersprache, Mimik und Tonfall für eine gelingende Kommunikation mit Schüler:innen?
- Inwiefern wurde Ihnen durch die Lektüre und Auseinandersetzung bewusst, welche Wirkung Ihre eigene Kommunikation entfaltet?
- Gab es Aspekte, die Sie überrascht oder zum Nachdenken gebracht haben – etwa über Machtverhältnisse in Sprache oder geschlechtsspezifische Unterschiede?
- Welche Ideen oder Vorhaben nehmen Sie für Ihre (zukünftige) pädagogische Praxis mit?
- Gibt es Bereiche, in denen Sie sich kommunikativ weiterentwickeln möchten – und wenn ja, wie?