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0.3.4 Aufgabe: Wie werden Überzeugungen, Werte und Vorurteile geprägt

  1. Einführung
  2. 0.3 Reflexivität und Selbsthinterfragung
  3. 0.3.4 Aufgabe: Wie werden Überzeugungen, Werte und Vorurteile geprägt
Abschlussbedingungen
Abgabe einreichen
Geöffnet: Mittwoch, 1. Oktober 2025, 00:00
Fällig: Montag, 20. Oktober 2025, 23:59

Unsere Einstellungen zu Vielfalt, Inklusion und Bildung entstehen nicht im luftleeren Raum – sie sind geprägt von unserer Biografie, unseren Erfahrungen und unserem sozialen Umfeld. In dieser Einheit reflektieren Sie, wie persönliche Werte, Überzeugungen und (mögliche) Vorurteile in Ihrem Leben entstanden sind – und wie sie sich auf Ihre (zukünftige) pädagogische Praxis auswirken können.

Sie müssen nicht die gesamte Lektüre lesen - suchen Sie einen für Sie interessanten Abschnitt aus dem Lesematerial aus:  

index finger  Gloria Ladson-Billings (1995): Toward a Theory of Culturally Relevant Pedagogy

index finger  Rosemarie Ortner (2019): Ich erlebe das schon als sehr gewaltvoll, dass ich so viel Zuschreibungen mache. In: Heinemann, A. & Khakpour, N. (Hrsg.) Pädagogik sprechen. 115-138, Springer  

Wählen Sie dann eine der untenstehenden Reflexionsfragen aus und verfassen Sie einen kurzen Text (ca. 200 Wörter).

Beziehen Sie sich dabei auf den Artikel sowie auf Ihre persönlichen Erfahrungen oder bisherigen Überlegungen aus dem Kurs. Ihre Antwort kann sowohl biografische Aspekte als auch Gedanken zu Ihrem (zukünftigen) professionellen Handeln enthalten.

  1. Persönliche Werte und Überzeugungen
    Welche Werte und Überzeugungen prägen Ihren Blick auf inklusive Bildung?
    Inwiefern stimmen sie mit den Prinzipien einer kulturell relevanten Pädagogik überein?
  2. Kulturelle Relevanz im Unterricht
    Wie berücksichtigen (oder könnten) Ihre Unterrichtskonzepte die kulturellen Hintergründe und Lebenserfahrungen der Lernenden?
    Welche konkreten Elemente einer kultursensiblen Didaktik könnten Sie in Planung und Umsetzung integrieren?
  3. Umgang mit Vorurteilen
    Inwiefern können (bewusste oder unbewusste) Vorannahmen Ihre Wahrnehmung von Lernenden beeinflussen – etwa im Hinblick auf Verhalten oder Leistungsfähigkeit?
    Wie würden Sie mit einer entsprechenden Situation umgehen – oder im Rückblick anders handeln?
  4. Institutionelle Rahmenbedingungen
    Welche institutionellen Strukturen (z. B. Schulregeln, Leistungserwartungen, Sprache) fördern oder behindern inklusive Bildung?
    Welche Handlungsmöglichkeiten sehen Sie, um systemische Barrieren sichtbar zu machen und zu hinterfragen?
  5. Förderung von Inklusivität
    Wie kann eine reflektierende Praxis dabei helfen, Lernumgebungen zu schaffen, in denen Vielfalt anerkannt und wertgeschätzt wird?
    Welche konkreten Maßnahmen könnten Sie einsetzen, um eine vielfältige Schüler:innenschaft in Materialien, Sprache und Interaktion sichtbar einzubeziehen?
  6. Weiterentwicklung durch Reflexion
    Welche Erfahrungen im Studium, im Unterricht oder in der Zusammenarbeit mit diversen Gruppen haben Ihre Sichtweise auf Lehren und Lernen verändert?
    Welche nächsten Schritte möchten Sie gehen, um Ihre pädagogische Haltung weiterzuentwickeln?
Vorhergehende Aktivität 0.3.2 Aufgabe: Was ist Reflexivität?
Nächste Aktivität 0.3.5 Aufgabe: Selbsthinterfragung: Reflexives Denken

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