Reflexivität ist ein zentrales Element einer inklusiven Bildungspraxis. Sie ermöglicht es Lehrkräften – ob in Ausbildung oder im Beruf –, die eigenen Überzeugungen, Vorannahmen und Handlungsweisen kritisch zu hinterfragen und gezielt weiterzuentwickeln.
Um das in dieser Einheit erarbeitete Wissen zu festigen, bearbeiten Sie bitte eine der folgenden Fragen. Verfassen Sie dazu einen kurzen Reflexionstext (max. 200 Wörter).
Lesen Sie zunächst den bereitgestellten Artikel
Moon & Bolton, Chapter 1: Reflective Practice
Wählen und bearbeiten Sie dann eine der folgenden Fragen:
- Konzeptuelles Verständnis: Was unterscheidet Reflexion von Reflexivität – und warum ist diese Unterscheidung für eine inklusive Bildungspraxis bedeutsam?
- Wirkung auf Ihre eigene pädagogische Haltung: Inwiefern hilft Ihnen das Through-the-Mirror-Modell, eigene Vorannahmen im Umgang mit Vielfalt zu erkennen?
- Anwendung auf Ihre zukünftige oder aktuelle Praxis: Welche Rolle kann reflektierendes Schreiben in Ihrem (zukünftigen) Alltag als Lehrkraft spielen – z.B. bei der Gestaltung fairer Rückmeldungen oder im Umgang mit herausfordernden Situationen?
- Bezug zu Ihrer Lernbiographie: Welche Erfahrungen aus Ihrem eigenen Bildungsweg (z. B. als Schüler:in, Studierende:r oder Lehrkraft) haben Ihre Sicht auf Inklusion geprägt – und wie können Sie diese kritisch reflektieren?
Tipp: Sie können Ihre Reflexion auch mit Inhalten aus dem Kursmodul „0.3 Reflexivität und Selbsthinterfragung“ verknüpfen, insbesondere mit den Abschnitten zu Vorurteilen, Selbsthinterfragung oder Szenarioanalysen.